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Literaturkurs 11/16

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Monique Schwitter

Ewige Jugend

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Taxi Teheran

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Egyd Gstättner

Fotos Brandenburg

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Fotos Palma Sevilla 05/15

Von Menschen und Pferden

Gustav Ernst

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Literaturkurs 03/15

Mayröcker

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Literaturkurs
Nov. 2014

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Literaturkurs 11/12

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maschek 101010

Der Name der Leute

Die Anonymen Romantiker

Fotos Amsterdam

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Vladimir Vertlib

Peter Hacks

Silke Scheuermann

Daniel Kahn

Bilder Murano Venedig

Tiziano Scarpa

 

Kultur als Lebensmittel

André Heller: Das Buch vom Süden.
Roman (2016)

boecklin

Arnold Böcklin »Die Toteninsel« (1880)

Nur im Süden ist Rettung . . . Ihr habt die Zypressen der Monarchie nicht mehr gekannt… Alles ist leichter im Süden. Im übertragenen und auch im wirklichen Sinn.
Diese und ähnliche Sätze pflegt Julian Passauers  Vater, stellvertretender Direktor des Naturhistorischen Museums, in Gespräche einzuflechten. Dass er nun auf den Reisen zu den geliebten Orten seinen Pass vorweisen muss,  verzeiht er den ehemaligen „Majestäten“ nicht. Alle Personen, die Julians Kindheit in Schönbrunn begleiten, verströmen die Melancholie der untergegangen Welt. Nach der vom Vater finanzierten „Kavalierstour“ nimmt sich ein Meister des Kartenspiels des jungen Mannes an. Beim Pokerspiel lernt er, was er später vorzüglich  brauchen wird, um als „fleißiger Taugenichts“ leben zu können: Ruhe und Menschenbeobachtung.  In der üppigen Vegetation der Gärten am Gardasee entfalten sich alle  Talente  Julians zur vollen Blüte,  nicht zuletzt  unter dem Einfluss geheimnisvoller Frauen.  
Ein Buch, das alle Sinne anspricht, barock, leichtfüßig-ironisch und philosophisch  zugleich.

http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/
kulturwelt/buchkritik-andre-heller-das-buch-vom-sueden-100.html

http://www.zeit.de/2016/19/andre-heller-das-buch-vom-sueden-romandebuet

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/andre-hellers-roman-das-buch-vom-sueden-jenseits-der-verlorenheit-ld.81971

http://derstandard.at/2000036007202/Andre-Heller-In-den-Duftbezirken-der-Fluechtigkeit

 

Sprache & Identität

nua ka schmoez ned how e xogt!
nua ka schmoez . .
aus:
h.c. artmann: med ana schwoazzn dintn. salzburg. 1958. s 7

Es tut keiner Muttersprache weh, wenn ihre Zufälligkeiten im Geschau anderer Sprachen sichtbar werden. Im Gegenteil, die eigene Sprache vor die Augen einer anderen zu halten, führt zu einem durch und durch beglaubigten Verhältnis, zu einer unangestrengten Liebe.
Herta Müller, Aus: Der König verneigt sich und tötet. Carl Hanser Verlag, München Wien   2003

Dafür entpuppten sich die Italiener aus dem italienischen Restaurant nebenan als Griechen. Nachdem sie den Laden übernommen hatten, waren sie zur Volkshochschule gegangen, um dort Italienisch zu lernen, erzählten sie mir . . .
Berlin ist eine geheimnisvolle Stadt . . .   Nichts ist hier echt, jeder ist er selbst und gleichzeitig ein anderer.
Wladimir Kaminer. Geschäftstarnungen   Aus: Russendisko, 1. Aufl. 2002. S. 97 ff