Neu

André Heller

Fotos Rhodos

Literaturkurs 11/16

Peter Rosei

Maikäfer flieg

Monique Schwitter

Ewige Jugend

Moritz Rinke

Rafik Schami

Adriana Altaras

Taxi Teheran

Ursula Krechel

Egyd Gstättner

Fotos Brandenburg

René Freund

Sibylle Berg

Fotos Palma Sevilla 05/15

Von Menschen und Pferden

Gustav Ernst

Sils Maria

Literaturkurs 03/15

Mayröcker

Teresa Präauer

Franz Kain (Trakl)

FotosRom 09/14

Nicolas Mahler

Saša Stanišić

Thomas Meyer

Urs Widmer

Fotos Malta Gozo

Thomas Glavinic

Wim Wenders

Literaturkurs
Nov. 2014

Jim Jarmusch

Medea & Eurydike

Brigitte Kronauer

Peter Henisch

Michael Kohlhaas

Das Mädchen Wadjda

Joseph Zoderer

Wolfgang Herrndorf

Anna Rottensteiner

Maria Eliskases

Christoph Ransmayr

Michael Köhlmeier

Innere Blutungen

Ulf Erdmann Ziegler

Hannah Arendt

Fotos Montenegro

Robert Schindel

Edgar Hilsenrath

Sherwood
Anderson

Barbara Frischmuth

Oh Boy

Angels´Share

Vea Kaiser

Fool of Love

Ljudmila Ulitzkaja

Ferdinand Raimund Alpenkönig

Fotos Lovran 10/12

Literaturkurs 11/12

Fotos München 09/12

Juli Zeh

Christa Wolf

Fotos Berlin 08/12

Olga Martynova

Heinrich von Kleist
Prinz von Homburg

Marion Brasch

Cornelia Travnicek

Amélie Nothomb

Josef Bierbichler

Fotos Suedsteiermark & Ungarn

Cécile Wajsbrot

Antonio Tabucchi

Houllebecqe

Fotos Berlin

René Pollesch

Thomas Glavinic

Fotos Brüssel

Cheyenne. This Must Be the Place.

Hans Fallada

Sabine Gruber

Arthur Schnitzler

Josef Haslinger

Jonas Jonasson

Alissa Walser

maschek 101010

Der Name der Leute

Die Anonymen Romantiker

Fotos Amsterdam

Maja Haderlap

Maria Eliskases

Andrea Grill

Diknu Schneeberger

Vladimir Vertlib

Peter Hacks

Silke Scheuermann

Daniel Kahn

Bilder Murano Venedig

Tiziano Scarpa

 

Kultur als Lebensmittel

La Rançon de la gloire/The Price of Fame
(Die unglaubliche Entführung des Charlie Chaplin)

Belgien/Frankreich/Schweiz 2014; Regie: Xavier Beauvois

chaplin_blick

Was ihren Vater mit dem aus dem Knast entlassenen Eddy verbindet, erfährt die
11-jährige Samira erst später. Im Augenblick wohnt er in einem Wohnwagen neben ihrer ärmlichen Behausung am Rande der Stadt im Kanton Waadt. Für das Weihnachtsfest  „organisiert“ er ein kleines Fernsehgerät. So erfahren sie vom Tod des berühmten Charlie Chaplin und sehen Filmausschnitte. Wir schreiben also das Jahr 1977. Was sich auch in der Realität ereignete, nimmt dieser grandiose Film auf: Eddy will sich und seinen Freund Osman (seine Frau liegt ohne Krankenversicherung seit Wochen im Spital,  die Tochter wird ihren Traumberuf wohl nie ausüben können) aus der prekären finanziellen Situation befreien: Der nächtens entwendete Sarg des berühmten Künstlers soll dazu dienen, von der Familie Lösegeld zu erpressen……
Wie die „Sprache“ Chaplins in Thematik, Handlungsführung, Musik und Charakterisierung der Personen weiterwirkt,  beweist dieser Film. Getragen von meisterhaften schauspielerischen Leistungen -  Sohn und Enkelin Chaplins spielen in Nebenrollen – verwandeln Zirkusmotive, Clownszenen und Märchenelemente  die  skurril-hoffnungslose Situation.

http://derstandard.at/2000038413735/Die-unglaubliche-Entfuehrung-des-Charlie-Chaplin-Erpressung-unter-Freunden

 http://oe1.orf.at/artikel/441854

https://de.wikipedia.org/wiki/Chaplin’s_World

 

Sprache & Identität

nua ka schmoez ned how e xogt!
nua ka schmoez . .
aus:
h.c. artmann: med ana schwoazzn dintn. salzburg. 1958. s 7

Es tut keiner Muttersprache weh, wenn ihre Zufälligkeiten im Geschau anderer Sprachen sichtbar werden. Im Gegenteil, die eigene Sprache vor die Augen einer anderen zu halten, führt zu einem durch und durch beglaubigten Verhältnis, zu einer unangestrengten Liebe.
Herta Müller, Aus: Der König verneigt sich und tötet. Carl Hanser Verlag, München Wien   2003

Dafür entpuppten sich die Italiener aus dem italienischen Restaurant nebenan als Griechen. Nachdem sie den Laden übernommen hatten, waren sie zur Volkshochschule gegangen, um dort Italienisch zu lernen, erzählten sie mir . . .
Berlin ist eine geheimnisvolle Stadt . . .   Nichts ist hier echt, jeder ist er selbst und gleichzeitig ein anderer.
Wladimir Kaminer. Geschäftstarnungen   Aus: Russendisko, 1. Aufl. 2002. S. 97 ff