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Kultur als Lebensmittel

Monika Helfer.
Die Bagage (2020)    Vati (2021)

Die Autorin aus Vorarlberg veröffentlicht seit vielen Jahren feinsinnige Texte. Vor einem Jahr erreichte sie größte Aufmerksamkeit mit diesen beiden kurzen Romanen. Sie beziehen sich auf die Geschichte ihrer eigenen Familie.
Bagage: Ihre Großeltern leben mit einigen Kindern am äußersten Rand eines Bergdorfes. (Die Zuschreibung „Bagage“ bezog sich ursprünglich auf das Tragen von Lasten.) Beide unterscheiden sich durch ihre dunklen Haare und die feinen Gesichtszüge von den Dorfbewohnern. (siehe: Walser) Dann beginnt der Erste Weltkrieg und der Mann kehrt nur selten zu kurzen Heimaturlauben zurück.  Dann wird Grete, die Mutter der Erzählerin, geboren. An sie richtet der Vater nie ein Wort . . .
Vati: Der Vater der Erzählerin, ein großer Liebhaber von Büchern, möchte so genannt werden, weil das „modern“ klingt. Aus dem Zweiten Weltkrieg kehrt er mit Beinprothese und mit vielen seelischen Verletzungen zurück. Grete lernt er in einem Lazarett kennen . . .
Es ist die Erzählweise, die sofort in ihren Bann zieht: Sie besteht aus Erinnerungsskizzen, Fragen, Mutmaßungen, Deutungen der wenigen Fotos, aus Briefen und Gesprächen mit den Geschwistern. (Ihrem verstorbenen Bruder Seppi ist der nächste Roman gewidmet.)
Es gibt keine letztgültigen Erklärungen, es öffnet sich viel Raum für persönliche Überlegungen.

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/
kultur/literatur/2048405-Monika-Helfer-im-Interview-Liebe-Respekt-und-ein-gemeinsames-Fruehstueck.html

 

Sprache & Identität

nua ka schmoez ned how e xogt!
nua ka schmoez . .
aus:
h.c. artmann: med ana schwoazzn dintn. salzburg. 1958. s 7

Es tut keiner Muttersprache weh, wenn ihre Zufälligkeiten im Geschau anderer Sprachen sichtbar werden. Im Gegenteil, die eigene Sprache vor die Augen einer anderen zu halten, führt zu einem durch und durch beglaubigten Verhältnis, zu einer unangestrengten Liebe.
Herta Müller, Aus: Der König verneigt sich und tötet. Carl Hanser Verlag, München Wien   2003

Dafür entpuppten sich die Italiener aus dem italienischen Restaurant nebenan als Griechen. Nachdem sie den Laden übernommen hatten, waren sie zur Volkshochschule gegangen, um dort Italienisch zu lernen, erzählten sie mir . . .
Berlin ist eine geheimnisvolle Stadt . . .   Nichts ist hier echt, jeder ist er selbst und gleichzeitig ein anderer.
Wladimir Kaminer. Geschäftstarnungen   Aus: Russendisko, 1. Aufl. 2002. S. 97 ff