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Kultur als Lebensmittel

Ingo Schulze. Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst.  (2017)

dmark_grimm

Was liegt näher als sich in verwirrenden Zeiten einer Erzählform zu bedienen, die in der Zeit des Barock Eingang in die deutschsprachige Literatur gefunden hat?
Wie viele Beispiele gäbe es aufzuzählen, in denen ein „Simplicius“ mit seiner schrägen Ich-Perspektive Erhellendes über die jeweilige Epoche aussagte?
Ingo Schulze nimmt unsere Ratlosigkeit über die Vorgänge an den Finanzmärkten zum Anlass, ein Kind auf seinem Weg aus dem „real existierenden Sozialismus“ in die Glücksversprechungen der Nach-Wende-Zeit zu begleiten. In immer skurrileren Episoden (in politischen, kirchlichen, künstlerischen Milieus) erweist sich Peter Holtz als wahrer „Hans im Glück“.  Schließlich stimmt man Peters drastischer Methode, diesen Kreislauf der Geldvermehrung zu unterbrechen, überzeugt zu.

Buch I
Erstes Kapitel
In dem Peter ohne einen Pfennig in der Tasche eine Gaststätte aufsucht und erklärt, warum er das für richtig hält. Überlegungen zum Stellenwert des Geldes im Sozialismus.

An diesem Sonnabend im Juli 1974, acht Tage vor meinem zwölften Geburtstag, weiß ich noch nichts von meinem Glück . . .

Ein geistreicher und humorvoller Roman voller Hinweise auf reale Vorkommnisse.

http://www.deutschlandfunkkultur.de/ingo-schulze-peter-holtz-neues-licht-auf-das-deutsch.1270.de.html?dram:article_id=395214

http://www.ndr.de/kultur/buch/Ingo-Schulze-Peter-Holtz-Sein-glueckliches-Leben-erzaehlt-von-ihm-selbst,peterholtz100.html

Interview:
https://www.fischerverlage.de/buch/
peter_holtz/9783103972047?utm_source
=GOS&utm_medium=SEA&utm_campaign=
SCHPE

Porträt + Leseprobe:
http://www.ardmediathek.de/radio/ARD-Radiofestival-2017-Lesung/Ingo-Schulze-liest-Peter-Holtz-für-das/ARD-Radiofestival/Audio?bcastId=43536754&
documentId=44470278

Ergänzung: Olaf Schubert erklärt den Kapitalismus

https://www.youtube.com/watch?v=-gYoU7-rouU

 


Sprache & Identität

nua ka schmoez ned how e xogt!
nua ka schmoez . .
aus:
h.c. artmann: med ana schwoazzn dintn. salzburg. 1958. s 7

Es tut keiner Muttersprache weh, wenn ihre Zufälligkeiten im Geschau anderer Sprachen sichtbar werden. Im Gegenteil, die eigene Sprache vor die Augen einer anderen zu halten, führt zu einem durch und durch beglaubigten Verhältnis, zu einer unangestrengten Liebe.
Herta Müller, Aus: Der König verneigt sich und tötet. Carl Hanser Verlag, München Wien   2003

Dafür entpuppten sich die Italiener aus dem italienischen Restaurant nebenan als Griechen. Nachdem sie den Laden übernommen hatten, waren sie zur Volkshochschule gegangen, um dort Italienisch zu lernen, erzählten sie mir . . .
Berlin ist eine geheimnisvolle Stadt . . .   Nichts ist hier echt, jeder ist er selbst und gleichzeitig ein anderer.
Wladimir Kaminer. Geschäftstarnungen   Aus: Russendisko, 1. Aufl. 2002. S. 97 ff